Hafenspaziergang- Auf der Suche nach Formen

IMG_7773

Ahoi und Moin Moin! Wer schon einmal am Flensburger Hafen spazieren war, und sich von der maritimen Atmosphäre anstecken lassen hat, weiß Flensburg kann was. Die bunten Farben, die schönen Schiffe. Das Fischbrötchen. An jeder Ecke ist etwas zu entdecken.

 

Apropos Ecken. Ein Hafenspaziergang lässt sich auch mit einer anderen Intention planen.

Geometrische Formen begegnen einem überall, man muss sie nur finden und sich darauf einlassen. Auch der Flensburger Hafen lädt dazu ein, einen Spaziergang mit vielen Ecken und Kanten zu machen.

So kann man den Hafen zu einem außerschulischen Lernort werden lassen.

Ich selbst habe diesen Spaziergang gemacht mit einem offenen Auge für neues. Dabei ist mir aufgefallen, wie vielfältig und in wie vielen verschieden Formen einem Geometrische Figuren begegnenPicMonkey Collagenfje können.

Zusätzlich habe ich auch probiert banalen Dingen aus einer anderen Perspektive zu begegnen. Dabei ist mir immer wieder aufgefallen, dass der Schatten eine wichtige Rolle einnimmt. Dieser ermöglicht einem, die Gegenstände intensiver, aber auch deutlicher wahrzunehmen.

Hierbei ist mir immer wieder aufgefallen, wie einfach unsere Umgebung es uns macht, Formen wahrzunehmen. Ich denke, dass man dieses Projekt sehr gut in der Grundschule durchführen kann, denn die Kinder lernen so den Umgang mit Formen und bekommen einen Einstieg in das Fach Geometrie. So ein Spaziergang macht nicht nur Spaß sondern öffnet zusätzlich den Blick für Neues. So kann man mit einer Klasse der Grundschule auf die Suche nach Formen gehen, diese entdecken und beschreiben. Zusätzlich bietet dieser außerschulische Lernort, die Möglichkeit fächerübergreifend zu arbeiten. Wie zum Beispiel im Unterricht für Kunst und Mathematik.

Natürlich kann man dieses Projekt auch ausbauen. So ist es klar, dass man dieses auch in der Mittel- und Oberstufe als Unterrichtseinheit einbringen kann. Zusätzlich lässt dieser außerschulische Lernort auch Platz für Auszubildende im Technischen Bereich.

Dieser außerschulische Lernort lässt sich nicht nur visuell wahrnehmen, sondern auch haptisch. Wie unten links auf dem Foto zu sehen ist, sind die Formen dreidimensional und können von den Teilnehmern angefasst werden um so ein Gefühl für sie zu bekommen.

 

IMG_7714

               Ein allgemeiner Arbeitsauftrag könnte                 sein: „Mache Fotos von Dreiecken, die                 durch Bildausschnitte in den                                   Vordergrund geraten“.

IMG_7758-001

 

 

PicMonkey Collage

 

Oder: „Erstelle durch eine Bilderreihe etwas Neues“

IMG_7716-001

IMG_7716

IMG_7716-002

 

So entstehen durch das Experimentieren der Bilder zum Beispiel Muster die zur Weiterverwendung genutzt werden können. Die Aufgabe besteht darin fotografiertes zu entfremden und einer neuen Bedeutung zuzuordnen. Dies ist nicht nur fotografisch weiter verarbeitbar, sondern kann auch zeichnerisch umgesetzt werden.

Eine solche Registrierung im Stadtbild gibt einem die Möglichkeit vielfältig zuarbeiten und sich im Urbanen Raum bewusster mit seiner Umgebung auseinander zusetzten.

Von Eva Shirin Arnold