Kunst um jede Ecke-Registriert in Flensburg.

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Überblick heißt nicht über
die Details hinwegschauen,
sondern die Details im Zusammenhang sehen.

 

H. J. Quadbeck

 

 

 

Kunst in der Stadt.

Kunst in der Schule.

Kunst, ein verbindendes Element zwischen Stadt und Schule?!

Die Kunst in Flensburg ist überall anzutreffen, wenn man sich die Zeit nimmt und genau hinsieht.

Universität

Universität

Wochenlang oder auch monatelang bin ich an vielen Objekten vorbei gegangen, ohne bewusst darauf zu achten. Sie waren einfach da. Skulpturen mit Geschichte. In der Innenstadt oder an der Post, an der Universität, in Parks etc. Die Auswahl ist riesig.

Darum habe ich mir die Frage gestellt, inwiefern Schüler etwas von diesen Skulpturen lernen könnten.

Meine Überlegung war daher mit beispielsweise einer 9. Klasse einen Plan auszuarbeiten, wo Kunst anzutreffen ist. Die Schüler sollten sich selbst Ziele(zwischen fünf und sieben) auf einem Stadtplan setzen und diese dann im Unterricht besuchen. Dieses wäre die Ausgangsaufgabe.

IMG_1786Danach könnte man überlegen, ob sich verschiedene Gruppen(jeweils 5 Schüler) mit unterschiedlichen Aufgaben auseinander setzen können und am Ende die Arbeiten als kleine Ausstellung präsentiert werden.

Meine weiteren überlegten Aufgaben wären diese:

Universität

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  1. Macht ein Video von eurem Stadtrundgang in Stop-Motion-Technik. (5 Minuten)
  2. Macht Fotos der Skulpturen und entwickelt ein Portfolio mit Detailaufnahmen.
  3. Zeichnet die Skulpturen mit Bleistift/Kreide oder verwendet andere künstlerische Mittel.
  4. Entwickelt zu den Skulpturen fiktive Geschichten wie z.B. eine Sage und setzt diese in Szene für die Ausstellung. (Tonaufnahmen, kleines Erläuterungsvideo)
  5. Was ist der Hintergrund zu den Skulpturen? Sprecht, wenn möglich, mit den Künstlern selbst darüber, was sie mit den Objekten ausdrücken wollten und wie sie gestaltet wurden. (Künstlername, Jahr, Geschichte, Material)

Das ganze Projekt könnte unter dem Titel „FlensKunst“ laufen und sich über vier Wochen mit jeweils 90 Minuten pro Woche erstrecken. In der ersten Woche sollten die Schüler und Schülerinnen ihre Ziele feststecken und erste Fotos machen. Die zweite Woche sollte für die Bearbeitung der Aufgaben verwendet werden, was nicht zwingend in der Schule stattfinden muss. Die dritte Woche kann zur Vorbereitung der Ausstellung dienen. Die vierte Woche würde dann unter dem Thema „Ausstellung“ stehen und die fertigen Arbeiten der Schüler zeigen sowie Raum für Diskussionen und Feedback geben.

Mit diesem Projekt hätten die Schüler die Möglichkeit, bisher unerkannte Ecken zu entdecken und ihre Aufgabe je nach eigenem Interesse zu wählen.IMG_1790

Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Organisationstalent und der Umgang mit modernen technischen Mitteln könnten dabei geschult werden. Außerdem soll damit das Interesse am heimischen Kunst- und Kulturerbe geweckt werden.

 

 

 

 

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Lisa Herm