Stadt. Laut. Flucht.

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Die Stadt? – Eine Verwaltungseinheit. Eine geographisch festgeschriebene Siedlungsform. Ein Wohnort für hunderte oder gar Millionen Menschen. Und damit verbunden:

– Getümmel! Wirrwarr! Menschenmassen! Hektik!

Und das findet man in jeder Stadt auf dieser Welt…klar, in der Größe gibt’s Unterschiede, doch der ökonomische Grundsatz ist in jeder Stadt der gleiche: Wirtschaftlicher Knotenpunkt und ungebändigter Konsum stehen im Vordergrund.

Doch wie schafft man es, ohne Stress und blanke Nerven eine Stadt zu erkunden, Details bewusst wahrzunehmen, gewisse Dinge auszublenden und zu wissen, wann man sich dem ganzen Chaos dann doch lieber entziehen sollte?

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Welche Kleinigkeiten gilt es zu beachten?

Was möchte man als Betrachter erkennen und festhalten?

 

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Wie schafft man es im richtigen Moment Inne zu halten?

Und zur Ruhe zu finden?

 

 

Unzählige Möglichkeiten eröffnen sich einem, um den überBLICK nicht zu verlieren, den durchBLICK zu erlangen und möglicherweise einen einBLICK zu erhalten.

Und dabei ist immer zu beachten, dass zwischen dem BLICK in der Stadt, dem KLICK mit der Kamera und dem erneuten BLICK auf das durch den KLICK entstandene Bild Differenzen vorhanden sind.

Aber dennoch sollte man sich auf den Weg durch die Stadt machen, um Situationen, Eindrücke und Details festzuhalten…

 


 

So kann man zum Beispiel Ausschnitte wählen, welche durch unterschiedliche städtearchitektonische Rahmen begrenzt werden.

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Doch auch künstlich geschaffene Begrenzungen (wie beispielsweise ein Rettungsring), mit denen man den Ausschnitte selber festlegen kann, wären denkbare Hilfsmittel.


Oder man sucht sich ein bestimmtes „Motto“, unter dem der Stadtrundgang unternommen wird. Bei Flensburg liegen zum Beispiel die maritimen Einflüsse, die die Lage an der Ostsee widerspiegeln, nahe.

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Und wenn einem das alles noch nicht reicht, um sich in dem Chaos und Gewimmel wohl zu fühlen, sollte man versuchen, einen Überblick zu erlangen, in dem man sich auf einen höheren Standpunkt begibt und das städtische Treiben von oben beobachten – in der Vogelperspektive.

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Im Gegensatz dazu, wäre es natürlich auch interessant, das städtische Leben aus der Sichtweise eines kleinen Insektes zu betrachten – zum Beispiel aus der „Käferperspektive“.

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All das sind nur Vorschläge und Ideenansätze und jeder muss für sich entscheiden, was städtisches Leben überhaupt bedeutet, wie man selber dazu steht und was es mit einem macht. Doch ich denke, dass bei der Reflexion und bewussten Wahrnehmung dieser Siedlungsstruktur für jeden etwas dabei sein kann und sich alle Menschen über die Vorzüge, Nachteile und Wirkungen des städtischen Treibens Gedanken machen sollten – auf seine bzw. ihre eigene Art und Weise…

von Ira Malou Paquo