Der CO² Parcours

Artefact_ursprung

Energie-Pavillon, Ursprungszustand

Der CO² Parcours, eine Ausstellung von „artefact“, Zentrum für nachhaltige Entwicklung in Glücksburg soll um das Thema „Energiepflanzen / Energie vom Acker“ ergänzt werden. Ein bestehender, 15 m² großer, offener Holzpavillon im Freigelände soll den neuen Teil der Ausstellung beherbergen. Der Geschäftsführer und eine Mitarbeiterin von artefact haben sich mit der Europa Universität in Verbindung gesetzt, um das Vorhaben in Kooperation mit Studierenden zu realisieren. Der Ablauf sowie die zur Verfügung stehenden Mittel für die Umsetzung werden besprochen, die Ziele gesetzt.

Die Lehramtsstudierende aus der Abteilung Kunst und visuelle Medien befassen sich zunächst intensiv mit dem Thema Nutzpflanzen und den Konkurrenzsituationen durch Nutzung und Verwertung in der Welt. In Kleingruppen konzipieren sie eine didaktische Ausstellung und gestalten diese ebenfalls bis ins Detail. Die Studierenden beteiligen sich an der Bewerbung um Gelder für die Umsetzung, sie befassen sich mit den verschiedenen Zielgruppen der Ausstellung, mit Materialien die einer Umsetzung im Außenraum standhalten, sie konstruieren ihre Ideen für die einzelnen Stationen im Pavillon, erstellen einen Leitfaden der die Besucher durch die Ausstellung führt und entwerfen Plakate mit den Inhalten der Ausstellung, bis hin zu Flyern zur Information für die Besucher.

Planungstab bei der Konzeptdiskussion

Planungstab bei der Konzeptdiskussion

Bei der Präsentation wird deutlich, dass die Studierenden sich nicht nur intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben, sie haben mittlerweile Stellung bezogen zu den Problemen, die durch die Konkurrenz der Nutzpflanzen gesellschaftspolitisch entstehen und eine eigene Haltung dazu entwickelt. Die Arbeit in einer Realsituation mit vorgegebenen Fertigstellungszeiten hat die Studierenden immer wieder an Grenzen verschiedener Art geführt, so dass sie im Team gemeinsam nach Lösungen suchen mussten. Dabei wurden sie bei inhaltlichen Problemen durch die Mitarbeiter von „artefact“ und bei gestalterischen, konstruktiven Fragen durch eine Architektin unterstützt. Eine sehr kleine Fördersumme und nur begrenzte Eigenmittel führten zu Problemen bei der praktischen Umsetzung vieler Ideen. Sich hier auf Gegebenheiten einzulassen und diese kreativ zu lösen, war eine wichtige Erfahrung für die Studierenden.

Die komplexe Aufgabenstellung in einer Realsituation, die sich deutlich von kleineren, in sich abgeschlossenen Aufgabenstellungen im Seminarkontext unterscheidet, hat die Studierenden letztlich zusätzlich motiviert, ein gutes Ergebnis abzuliefern.
Präsentation Artefact