Stadt unter der Lupe

Auf architektonischer Spurensuche in der Stadt

Auf architektonischer Spurensuche in der Stadt

Studierende der Kunst erproben im Rahmen des Comenius-Projektes CEFR_VL einen Unterrichtsversuch zum außerschulischen Lernort. Die Schülerinnen und Schüler einer 6. Klasse bekommen die Aufgabe, mit Hilfe von Tablets die Architektur der Umgebung zu erkunden. Dabei arbeiten sie mit den Studierenden in kleinen Teams zusammen. Der offene Ansatz einer Registrierung im Außerschulischen Lernort lässt sich durch die thematische Rahmung und an geeigneter Stelle durch maßvolle Verengung der Aufgabenstellung und Einhilfen der Studierenden auf die Situation in der Schule anpassen. Nach einer Einweisung zur Arbeit mit den Tablets („dieses Mal nur die Fotofunktion verwenden, kein Spiel spielen, keine Musik hören“ usw.) wird auf einem Spaziergang zum Thema „Stadt unter der Lupe“ fotografisches Material gesammelt, dieses zusammen mit den Schülerinnen und Schülern ausgewertet, ausgewählt, grafisch überarbeitet und umgestaltet. Direkt auf den Tablets werden „Unbekannte Wesen“, die sich aus Verfallsspuren entwickeln, „Architektonische Super-Kontraste“, „Merkwürdige runde Dinge im Stadtbild“, „ eine Landkarte der Umgebung“ präsentiert und besprochen.

Formen in der StadtAssoziation_Wand-FigurDie Studierenden können in diesem Projekt ihre Erfahrungen aus dem Studium einbringen, diese müssen allerdings auf den Bereich der Schule angepasst werden. Als hilfreich erachten sie im Unterrichtsversuch besonders das Team-Teaching und die Arbeit in Kleingruppen. Aus der Erfahrung bisheriger Schulpraktika heraus wird der Unterricht im Außerschulischen Lernort vorwiegend an Projekttagen durchgeführt, vorstellbar ist er für die Studierenden aber auch im Regelunterricht, da selbst in der näheren Umgebung der Schule genug aufzuspüren ist, was Anlass für interessante Themenstellungen sein könnte.

 

ReflexionArbeitsbeispiel_Stadterkundung